In unserer heutigen Bedeutung wurde der Begriff der Pornografie um 1830 von einem deutschen Altphilologen und einem der Begründer der Klassischen Archäologie, Karl Otfried Müller geprägt. Müller suchte seinerzeit eine Bezeichnung, für die bei seinen Ausgrabungen in Pompeji gefundenen, damals als äußerst obszön empfundenen, antiken Kunstwerke.
Das betreffende Werk Müllers zu seinen Ausgrabungen in Pompeji erschien 1850 in englischer Sprache-ab diesem Zeitpunkt fand der Begriff Eingang in den englischen Wortschatz.
In “Webster’s Dictionary” von 1864 wird “Pornographie” wie folgt definiert: freizügiges Gemälde zur Ausschmückung der Wände in Räumen, die bacchanalischen Orgien gewidmet sind, wovon Beispiele in Pompeji existieren.
Aber natürlich gab es „Pornographie“ bereits lange bevor sie in einem Lexikon festgeschrieben und definiert wurde. „Pornographische“ Darstellungen, auch explizit die der Geschlechtsorgane, reichen bis in vorantike Zeiten zurück. Auf
Wandbildern im alten Rom und auf antiken griechischen Vasen finden sich derartige Motive-und nicht nur dort.
Wandbildern im alten Rom und auf antiken griechischen Vasen finden sich derartige Motive-und nicht nur dort.
Auch heute scheint uns Pornografie, nicht zuletzt durch das Internet, allgegenwärtig. Aber in welcher Form?
Bemerkenswert ist, dass wir heute keine kunstvollen Wandgemälde, Fresken, Mosaiken, Kupferstiche oder auch Fotografien mehr meinen, wenn wir von Pornografie sprechen, sondern massgeblich Filme. Genauer gesagt, 3- Minuten-Clips im Internet. Das bewegte Bild hat das unbewegte verdrängt.
Vielleicht ist der Ansatz von Adam Davies, einem amerikanischen Bestsellerautoren und Kolumnisten, u.a. der “Cosmopolitan” zu danken. Aus seiner Frage heraus „Wo bleibt die Erotik der Fantasie?“; leitet er den Gedanken der immerwährenden Möglichkeit von Internet-Pornografie-Clips ab, die uns schlussendlich davon entbindet, eigene Phantasien zu entwickeln. Eigene Phantasien, die wir beim Anblick von pornographischen Bildern, Gemälden und Zeichnungen selbst entdecken müssen, da sie für uns als Betrachter nicht ganz zu Ende erzählt werden.
Einen Versuch ist es allemal wert. Seien Sie gewiss – Ich werden Ihnen helfen, Ihre Phantasien in die Tat umzusetzen und unvergessliche Momente zu erschaffen, die Ihnen ein Lächeln schenken, wenn Sie an die aufregenden Momente zurückdenken. Seien Sie Ihr eigener Regisseur-nichts ist spannender als Kopfkino

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